VHDL16 DWSG 031000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 03.01.2026, 10:30 Uhr
Heute im Tagesverlauf von Nordwesten her leichter Schneefall, in
Oberschwaben hingegen sonnig. In der Nacht wechselnd bewölkt,
stellenweise Schneeglätte.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Ein Randtief zieht heute im Tagesverlauf über Schleswig-Holstein
hinweg. Die dazugehörigen Störungsausläufer erreichen
Baden-Württemberg in der zweiten Tageshälfte und bringen weiterhin
polare Meeresluftmassen mit.
SCHNEE/GLÄTTE:
Heute Nachmittag und Abend bis zur Alb und in Baden zum Teil leichter
Schneefall, dabei bis Mitternacht gebietsweise zwischen 1 und 3 cm
Neuschnee. In der Nacht zum Sonntag Glätte durch überfrierende Nässe
oder vereinzelt geringfügigen Schneefall.
WIND:
Heute tagsüber auf der Albhochfläche und im Nordosten starke Windböen
bis 60 km/h aus West bis Südwest. In Hochlagen des Schwarzwaldes
stürmische Böen bis 70 km/h, in der Nacht zum Sonntag noch starke
Windböen bis 60 km/h.
Heute Vormittag weitgehend freundlich, im Tagesverlauf von Nordwesten
her bis zur Alb und Südschwarzwald aufkommender, leichter Schneefall.
Vom Südschwarzwald über den Bodensee bis zum Allgäu sonnig.
Höchstwerte von kalten -5 Grad auf der Alb und bis +3 Grad in der
Kurpfalz. Mäßiger bis frischer, in freien Lagen auch starker Wind aus
Südwest bis West. In Hochlagen des Schwarzwaldes stürmische Böen.
In der Nacht zum Sonntag meist bedeckt, einzelne Flocken. Vom
Hochrhein über den Bodenseeraum bis nach Oberschwaben hingegen
aufgelockert. Tiefstwerte -1 bis -4, im Bergland und in Oberschwaben
zwischen -6 und -12 Grad.
Am Sonntag im Norden teils stärker bewölkt, nach Süden hin mehr
Sonnenanteile - am Hochrhein und am Bodensee wahrscheinlich ganztags
sonnig. Auf der Alb und im Schwarzwald oft Dauerfrost bei -4 Grad,
sonst Tagesmaxima im Tiefland um +2 Grad. Schwacher Wind aus Südwest,
zeitweise mit frischen Böen.
In der Nacht zum Montag klar oder nur gering bewölkt, gebietsweise
aber auch stark bewölkt. Tiefstwerte -5 bis -11, im Bergland und in
Oberschwaben bis eisige -15 Grad.
Am Montag meist stark bewölkt, einzig in Oberschwaben mehr Sonne als
Wolken. Landesweit Dauerfrost bei Höchstwerten von -5 Grad im
Bergland, in tieferen Lagen bei -1 Grad. Schwacher Südwestwind.
In der Nacht zum Dienstag teils klar, teils wolkig. Verbreitet
mäßiger bis strenger Frost bei Tiefstwerten von -6 bis -13 Grad.
Am Dienstag oft bewölkt und anfangs noch teils trüb. Noch meist
niederschlagsfrei. Weiterhin generell Dauerfrost mit Höchstwerten von
-7 Grad im Bergland bis -1 Grad im Rheintal. Schwacher Wind aus
östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch oft stark bewölkt. In Oberschwaben leichter
Schneefall nicht ausgeschlossen. Mäßiger Frost von -5 Grad im
Rheintal bis strenger Frost von -12 Grad im Bereich der Alb und in
Oberschwaben.
Am Mittwoch oft bewölkt und im Bereich der Alb und in Oberschwaben
örtliche Flocken nicht ausgeschlossen. Im Westen im Westen dagegen im
Tagesverlauf freundlicher. Höchstwerte bei Dauerfrost von -7 Grad bis
-1 Grad. Schwachwindig.
In der Nacht zum Donnerstag uneinheitlich bewölkt. Im weiteren
Verlauf von Westen her Bewölkungsaufzug und in Baden aufkommender
leichter Schnee. Tiefstwerte von -6 Grad im Rheintal und bis -12 Grad
im strengen Frost im Bereich der Alb und in Oberschwaben.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 03.01.2026, 10:15 Uhr -
"Der Winter hat in Deutschland nun endgültig Einzug gehalten und ist
gekommen um zu bleiben. Zu verdanken haben wir das hochwinterliche
Wetter dem Tiefdruckgebiet TIZIAN mit Kern über der östlichen Ostsee.
An seiner Westflanke transportiert das Tiefdruckgebiet ohne Unterlass
Kaltluft polaren Ursprungs nach Deutschland.
Diese Luftmasse ist in der Nordhälfte des Landes auch noch recht
feucht, sodass es am Wochenende vor allem nördlich des Mains immer
wieder zu schauerartig verstärkten Schneefällen kommt. Am heutigen
Samstag können diese insbesondere vom nördlichen Niedersachsen bis in
den Großraum Berlin zeitweise recht kräftig ausfallen mit mehreren
Zentimetern Neuschnee in wenigen Stunden. Zudem bläst in weiten
Teilen des Landes ein böiger Westwind. Besonders in den Abendstunden
könnte ein kleinräumiges, aber giftiges Tief an der Nordsee für
schwere Sturmböen sorgen. Durch den kräftigen Wind verweht der Schnee
gebietsweise, sodass erhebliche Behinderungen im Straßenverkehr zu
erwarten sind! Etwas ruhiger geht es im Süden des Landes zu. Dort
kann sich die Sonne länger zeigen. Allerdings wird es dort in den
Nächten gebietsweise bitterkalt mit Tiefstwerten unter -10 Grad.
Zum Start in die neue Woche bleibt es sehr winterlich. Dabei gibt es
einen trockenen Mix aus Sonne und Hochnebel. Nur im Norden schneit es
weiterhin zeit- und gebietsweise. Die Temperaturen klettern auch
tagsüber meist nicht mehr über den Gefrierpunkt. Nur am Niederrhein
und an der Nordsee können noch zarte Plusgrade erreicht werden.
Besonders nachts wird es teils klirrend kalt. Im Süden sind über
Schnee Tiefstwerte zwischen -10 bis -15 Grad zu erwarten. In manchen
Alpentälern kann es noch kälter werden.
Zur Wochenmitte deuten sich im Südosten neue, überwiegend leichte
Schneefälle an, während im Norden die Schneeschauer abklingen. Die
Temperaturen bleiben im Keller und daher stehen Schal, Mütze und
Winterjacke modisch weiterhin hoch im Kurs. "
Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
E-Mail: pressestelle@dwd.de