VHDL16 DWSG 281000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 28.08.2025, 10:30 Uhr

In Oberschwaben Dauerregen bis Freitagfrüh, vor allem in der zweiten 
Nachthälfte auch mehrstündiger Starkregen. Einzelne Gewitter. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Ausläufer des Tiefdruckgebietes Ex-Erin nahe Schottland überqueren 
Baden-Württemberg bis zum Freitag. 

STARKREGEN/DAUERREGEN:
Bis Freitagfrüh zwischen Donau und Bodensee zwischen 30 und 40, im 
Allgäu stellenweise bis 60 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 
Stunden - mit größerer Regenunterbrechung am Nachmittag und Abend: Es
fällt der meiste Niederschlag in der zweiten Nachthälfte zu Freitag 
mit rund 30 Litern pro Quadratmeter in 6 Stunden.
Auch im übrigen Land lokal Starkregen mit Mengen von 15 bis 20 Litern
in einer oder wenigen Stunden.

GEWITTER:
Am Nachmittag und Abend einzelne Gewitter mit Starkregen, kleinem 
Hagel und stürmischen Böen bis 70 km/h. 

WIND/STURM:
In den Kammlagen des Schwarzwaldes zeitweise starke bis stürmische 
Böen zwischen 60 und 70 km/h aus Südwest.


Heute meist bedeckt und verbreitet regnerisch, am Nachmittag von 
Westen her Übergang zu einzelnen Schauern und Gewittern. In 
Oberschwaben anhaltende Niederschläge mit Abschwächung der Intensität
am Nachmittag. Maxima zwischen 18 und 23 Grad. Überwiegend mäßiger 
Südwestwind mit frischen, bei Gewittern und auf Schwarzwaldgipfeln 
auch starken bis stürmischen Böen. 

In der Nacht zum Freitag von Süden erneut ausbreitender Regen, der in
der zweiten Nachthälfte von Westen her nachlässt. Nachfolgend 
Wolkenauflockerung. In Oberschwaben zeitweise kräftige Regenfälle. 15
bis 12, im höheren Bergland um 9 Grad. Dort gelegentlich starke bis 
stürmische Böen. 

Am Freitag wechselnd bewölkt und meist trocken. Am Nachmittag 
bevorzugt über den Bergen des Schwarzwalds einzelne Schauer oder 
Gewitter. Maximal 20 bis 23, im Bergland um 17 Grad. Mäßiger, in Böen
frischer Südwestwind, im höheren Schwarzwald starke bis stürmische 
Böen. 

In der Nacht zum Samstag wolkig. Teilweise etwas Regen, vielerorts 
aber auch trocken. Tiefstwerte 15 bis 11 Grad. Im höheren Schwarzwald
zunehmend stürmische, in exponierten Lagen Sturmböen.

Am Samstag Sonne und Wolken im Wechsel, im Tagesverlauf einzelne 
Schauer und auch Gewitter. Höchstwerte zwischen 19 und 23, im 
Bergland um 17 Grad. Dazu mäßiger, bisweilen frischer und in Böen 
auch starker Südwestwind. Im Hochschwarzwald stürmische Böen. 

In der Nacht zum Sonntag anfangs gering bewölkt und trocken. Im 
Verlauf der Nacht allmählich Wolkenaufzug und im Westen einsetzender 
Regen. Temperaturrückgang auf 17 bis 12 Grad.

Am Sonntag im Nordwesten stark bewölkt und gebietsweise Regen. Nach 
Südosten hin weniger Regen und mehr Sonnenanteile. Höchstwerte im 
Bergland 19, sonst bis 24 Grad. Schwacher Wind aus Südwest.

In der Nacht zum Montag von West nach Ost ausbreitender, teils 
schauerartig verstärkter Regen. Tiefstwerte 15 bis 10 Grad. 

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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 28.08.2025, 10:15 Uhr -
"Wer heute Morgen im Südwesten oder auch der Mitte Deutschlands vor 
die Haustür getreten ist, wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit nass. 
Tiefdruckeinfluss des ehemaligen Hurrikans "Ex-ERIN" westlich von 
Schottland, bringt uns aus Südwesten immer wieder Niederschläge. 
Heute sind daher viele Wolken unterwegs und machen es der Sonne 
schwer, sich durchzukämpfen. Lediglich im Südosten und der Lausitz 
gibt es anfangs noch längere sonnige Abschnitte. 

In einem Streifen vom Südwesten bis in den Nordosten ziehen heute 
teils kräftige Regenfälle, die teilweise auch mit Gewittern verbunden
sind. Dabei ist mitunter mit (mehrstündigem) Starkregen zu rechnen. 
Im Laufe des Tages muss der Südosten ebenso die regenfeste Kleidung 
herausholen, wenn die Niederschläge in dieser Region ankommen. Am 
Nachmittag und Abend kommt außerdem eine Kaltfront von Westen heran. 
Mit dieser treten Schauer und vereinzelte Gewitter in der Westhälfte 
des Landes auf. 
Die Temperaturen bewegen sich heute oft auf niedrigerem Niveau als 
gestern. Zumeist liegen sie zwischen 21 und 24 Grad, lediglich im 
äußersten Osten und Südosten oder auch Richtung Münsterland klettert 
das Thermometer nochmal über 25 Grad. Die Lausitz ist dabei die 
Ausnahme, die die Regel bestätigt: Hier werden vereinzelt 30 Grad 
erreicht.
Was den Wind anbelangt, so kommt er zumeist aus südwestlichen 
Richtungen. Insbesondere in Schauernähe sollte der eventuell 
aufgespannte Schirm gut festgehalten werden, da es zu Böen kommen 
kann.

In der Nacht bleiben viele Wolken am Himmel. Die aktiven Schauer und 
Gewitter klingen oftmals langsam ab. Den Süden des Landes erreichen 
dagegen weitere schauerartige Niederschläge. Hier kann es vereinzelte
Gewitter geben. Im Bereich des Bodensees bis ins Allgäu besteht 
örtlich ein erhöhtes Risiko für mehrstündigen Starkregen. Die 
Temperaturen fallen im Osten teils nur auf 17, in der Eifel hingegen 
auf 9 Grad. 

Zum Freitag hin regnet es insbesondere im Südosten noch. Der Regen 
zieht im Verlauf nach Nordosten und schwächt sich langsam ab. Eine 
kurze trockene und weniger wolkige Verschnaufpause steht an, bis am 
Nachmittag eine Kaltfront aus Westen ankommt. Begleitet wird diese 
von dichterer Bewölkung, Schauern und Gewittern - vornehmlich im 
Westen, aber auch im Süden.
Eine Beruhigung der Schauertätigkeit beginnt in der Nacht, jedoch 
hält sich ein Teil davon hartnäckig. Nachtschwärmer können zum 
Samstag vereinzelt mit 15 Grad rechnen, meist kühlt es stärker ab.

Der Samstag gestaltet sich wechselhaft mit Schauern und Gewittern. Im
Nordosten wird es zeitweise durchaus windiger. Das Temperaturniveau 
sinkt ein kleines Stück. Zu Beginn der Nacht erreicht uns von Westen 
erneut aufkommender Regen mit einzelnen Gewittern. "

Das erklärt M.Sc. Fabian Chow von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


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