VHDL16 DWSG 261000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 26.08.2025, 10:30 Uhr

Heute nochmals sonnig und sehr warm. In der Nacht und am Mittwoch von
Südwesten gelegentlich Regen, Schauer sowie vereinzelte Gewitter.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Unter sich abschwächendem Hochdruckeinfluss ist eine trockene und 
warme Luftmasse wetterbestimmend. Zum Mittwoch wird an der Südflanke 
eines umfangreichen Tiefs bei Island zunehmend feuchte Luft 
herangeführt. 

GEWITTER:
In der Nacht zum Mittwoch von Westen vereinzelte Gewitter 
wahrscheinlich. Dabei lokal Starkregen mit Mengen um 15 l/qm in 1 
Stunde sowie Böen um 50 km/h nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch 
tagsüber vor allem in den nördlichen Landesteilen einzelne Gewitter, 
dabei etwas zunehmende Wahrscheinlichkeit für lokalen Starkregen 
(Mengen zwischen 15 und 25 l/qm in 1 Stunde). Daneben auch Hagel mit 
Korngrößen um 2 cm sowie Sturmböen bis 80 km/h nicht ausgeschlossen. 


Heute nochmals viel Sonne, im Tagesverlauf von Südwesten aber 
zunehmend dichtere Schleierwolken. Höchsttemperatur zwischen 25 Grad 
im Bergland und 30 Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger, mitunter 
etwas auflebender Wind aus Südwest bis West. 

In der Nacht zum Mittwoch stark bewölkt und von Westen aufkommender 
Regen, Schauer und auch vereinzelte Gewitter. Tiefstwerte zwischen 19
und 14 Grad. In Gewitternähe und im höheren Bergland starke bis 
stürmische Böen. 

Am Mittwoch wechselhaft mit Schauern und einzelnen Gewittern, 
dazwischen aber auch längere trockene Phasen mit Sonne, vor allem in 
Oberschwaben. Bei Höchstwerten zwischen 23 Grad im Bergland und 
örtlich 29 Grad am Rhein zum Teil schwül. Oft mäßiger Wind aus 
Südwest mit frischen, vor allem bei Gewittern und im Bergland 
vorübergehend starken bis stürmischen Böen. 

In der Nacht zum Donnerstag von Südwesten vermehrt schauerartige und 
teilweise kräftige, von Gewittern begleitete Regenfälle. 19 bis 14 
Grad. Auf den Schwarzwaldgipfeln und bei Gewittern starke bis 
stürmische Böen. 

Am Donnerstag stark bewölkt bis bedeckt und zunächst verbreitet 
Regen, in der zweiten Tageshälfte von Westen her Übergang in Schauer 
und einzelne Gewitter. Mit maximal 20 bis 24 Grad kühler, im Bergland
um 18 Grad. Überwiegend mäßiger Südwestwind mit frischen, bei 
Gewittern und auf Schwarzwaldgipfeln auch starken bis stürmischen 
Böen. 

In der Nacht zum Freitag zunächst weiterer Regen und noch örtliche 
Gewitter, später von Westen zunehmend trocken und aufklarend. 16 bis 
12, im höheren Bergland um 10 Grad. Dort gelegentlich starke bis 
stürmische Böen. 

Am Freitag wechselnd bewölkt, gelegentlich etwas Regen oder 
Regenschauer, vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Maximal 19 
bis 23, im Bergland um 17 Grad. Mäßiger, in Böen frischer 
Südwestwind, im höheren Schwarzwald starke bis stürmische Böen. 

In der Nacht zum Samstag wieder vermehrt Regen, eventuell auch 
einzelne Gewitter bei Tiefstwerten von 15 bis 11 Grad. Im höheren 
Schwarzwald zunehmend stürmische, in exponierten Lagen Sturmböen.

Am Samstag unterschiedlich bewölkt und einzelne Schauer. Höchstwerte 
zwischen 19 und 23, im Bergland um 17 Grad. Dazu mäßiger, bisweilen 
frischer und in Böen auch starker Südwestwind. Im Hochschwarzwald 
stürmische Böen. 

In der Nacht zum Sonntag von Westen erneut Regen. Temperaturrückgang 
auf 17 bis 12 Grad.


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 26.08.2025, 10:15 Uhr -
"Wer heute früh schon unterwegs war, hatte es vielerorts mit kühlen 
einstelligen Temperaturen zu tun. Das bleibt aber nicht lange so. 
Trotz des sich abschwächenden Hochdruckeinflusses von "MAREIKE" gibt 
es heute oft einen Sommertag zu verbuchen. Also 
Tageshöchsttemperaturen über 25 Grad, am Oberrhein klettert das 
Thermometer auch bis auf 30 Grad. Nur im Nordosten ist es kühler. Im 
Tagesverlauf nähern sich aus Westen jedoch mehr Wolken. Zum 
Nachmittag und Abend findet sich ein erster Vorgeschmack auf das 
kommende Wetter im Südwesten Deutschlands. Dort gibt es vereinzelt 
Schauer und Gewitter. 

In der Nacht zum Mittwoch ist es insbesondere im Südwesten schon 
milder. Nicht nur wärmere, sondern auch feuchtere Luft, sorgen im 
Südwesten und Süden dafür, dass damit auch Schauer und Gewitter 
einhergehen. Ansonsten bleibt es trocken und gering bewölkt.

Am Mittwoch macht sich das Tief "Ex-ERIN" zunehmend bemerkbar. Der 
Nordosten kann sich zwar nun ebenfalls über sommerliche Temperaturen 
freuen, jedoch können Schauer und Gewitter ihre Fühler langsam weiter
ausstrecken. Im Südwesten lohnt sich ein Blick aufs Regenradar, damit
man nicht unversehens von einem Gewitter erwischt wird. Diese können 
auch teils kräftiger ausfallen. In der Nacht zum Donnerstag kann sich
der Regen beständig halten und kommt bis in die mittleren Landesteile
voran. Durch die viele Wolken bleibt die Nacht bundesweit mild.

Der Donnerstag zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sich ein 
Regenschirm oder eine Regenjacke lohnt. Besonders in einem Streifen 
vom Südwesten bis in den Nordosten stehen Regen, aber auch Blitz und 
Donner auf dem Programm. Eine gewisse Vorsicht ist geboten, denn 
lokal ist auch ein Unwetter nicht ausgeschlossen. Bezüglich der 
Temperaturen lässt sich ein leicht negativer Trend erkennen. 30 Grad 
werden nicht mehr erreicht, dennoch verbleiben sie bei 22 bis 27 
Grad.

Auch am Freitag und am Wochenende wird es wechselhaft bleiben. Immer 
wieder kann es zu Schauern und Gewittern kommen. Die Temperaturen 
sinken etwas, sodass sie am Samstag bei etwa 22 Grad liegen. Im 
Nordosten des Landes frischt der Wind zeitweise auf. Ruhiges, 
sonniges Sommerwetter ist dementsprechend nicht in Sicht.
"

Das erklärt M.Sc. Fabian Chow  von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


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