VHDL16 DWSG 271000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 27.01.2025, 10:30 Uhr

Oft regnerisch und windig, im Bergland stürmisch. Im Südschwarzwald 
und am Hochrhein Dauerregen. Dazu ab Dienstagfrüh in hohen Lagen 
Schnee. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Im Einflussbereich vom umfangreichen Tiefdruckkomplex IVO über 
Großbritannien fließt mit einer kräftigen Südwestströmung feuchtmilde
Luft nach Baden-Württemberg ein. 

WIND/STURM: 
Heute tagsüber im Bergland verbreitet, in tieferen Lagen zeitweise 
starke bis stürmische Böen bis 60 km/h aus Südwest. In höheren Lagen 
Sturmböen, auf den Schwarzwaldgipfeln schwere Sturmböen um 90, auf 
dem Feldberg um 100 km/h.
Abends Windabnahme; danach in exponierten Schwarzwaldlagen weiterhin 
Windböen bis 60, am Feldberg bis 70 km/h. 
Ab Dienstagnachmittag im Bergland Windzunahme mit oberhalb von 1000 m
starken bis stürmischen Böen bis 60, in exponierten Lagen bis 70, auf
dem Feldberg schwere Sturmböen um 90 km/h weiterhin aus Südwest.

DAUERREGEN:
Bis heute Abend im Südschwarzwald und am Hochrhein verbreitet 30, in 
Staulagen bis 60 l/qm Regenmengen innerhalb etwa 18 Stunden.

SCHNEE: 
Von der zweiten Nachthälfte zum Dienstag bis Dienstagmittag oberhalb 
etwa 1000 m 2-5 cm Neuschnee. Ab Dienstagfrüh im Allgäu auch um 5 cm 
Neuschnee mit Glätte. 

Heute verbreitet Regen, im Südschwarzwald und am Hochrhein auch 
kräftiger. Erst am Nachmittag im äußersten Nordwesten trockener. 
Maximal 7 Grad in Oberschwaben, bis 16 Grad in Südbaden. Mäßiger, 
zeitweise stark böiger Südwestwind. Im höheren Schwarzwald Sturm-, 
auf dem Feldberg schwere Sturmböen. 

In der Nacht zum Dienstag anfangs in der Nordwesthälfte stark 
bewölkt, jedoch meist trocken. Ansonsten vor allem entlang und 
südlich der Alb noch Regen, im weiteren Verlauf erneut nach Norden 
und Westen ausbreitend. Dabei im höheren Bergland Schnee. Minima 7 
bis 1 Grad. Auf den Gipfeln des Schwarzwalds noch stürmische Böen aus
Südwest. 

Am Dienstag stark bewölkt bis bedeckt. Mit Schwerpunkt im Süden und 
Osten verbreitet Regen, oberhalb von 800 m Schneeregen oder Schnee, 
im Tagesverlauf landesweit in einzelne Schauer übergehend. 
Höchstwerte von 4 Grad im Donautal bis 12 Grad in der Ortenau. 
Schwacher bis mäßiger Südwestwind mit frischen, im Bergland starken 
bis stürmischen Böen. Am Feldberg (schwere) Sturmböen. 

In der Nacht zum Mittwoch von Westen her Bewölkungsverdichtung. 
Häufig Schauer, in hohen Lagen Schneeschauer; kurze Gewitter nicht 
auszuschließen. Tiefstwerte 8 bis 1 Grad. Im Bergland oft, in 
tieferen Lagen zeitweise, starke bis stürmische Böen, auf 
Schwarzwaldgipfeln Sturmböen oder schwere Sturmböen aus Südwest bis 
West.

Am Mittwoch nachlassende Schauertätigkeit, Wolkenauflockerung. Maxima
von 4 Grad im Bergland bis 12 Grad am Rhein. Mäßiger, zeitweise stark
böiger Wind aus Südwest. Im Hochschwarzwald stürmische Böen oder 
Sturmböen.

In der Nacht zum Donnerstag verbreitet hohe Wolkenfelder, aber 
trocken. Bei Temperaturen von +3 bis -4 Grad lokal Glätte durch 
überfrierende Feuchtigkeit. 

Am Donnerstag bei Durchzug hoher und mittelhoher Wolkenfelder meist 
freundlich und trocken. In der Westhälfte einzelne Regentropfen 
möglich. Quecksilberanstieg auf Werte von 4 Grad im Allgäu bis 10 
Grad an Neckar und Rhein. Schwacher Wind aus unterschiedlichen 
Richtungen.

In der Nacht zum Freitag zunehmend stark bewölkt, von Westen sich 
ausbreitender Regen, in hohen Lagen Schnee mit Glätte. Abkühlung auf 
+4 bis -3 Grad.  

**


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 27.01.2025, 10:15 Uhr -
"Die rege Tiefdruckaktivität über dem Atlantik und den Britischen 
Inseln setzt sich auch in den kommenden Tagen fort. Dabei überqueren 
uns wiederholt Ausläufer des umfangreichen Sturmtiefs IVO, dessen 
Nähe über UK wir vom Westen bis in die Landesmitte auch in Form eines
zeitweise stark böig auffrischenden Windes spüren. Bei einzelnen 
kräftigen Schauern treten nicht nur im Bergland, sondern auch in 
tiefen Lagen teilweise Böen bis Sturmstärke auf. Dabei reden wir dann
von Windgeschwindigkeiten zwischen 70 und 80 km/h.

Gleichzeitig sorgt der kräftige Südwestwind für anhaltenden Nachschub
an milder Atlantikluft mit Tageshöchstwerten, die nicht selten 
zweistellig sind. Lediglich an den Alpen gibt es am Dienstagmorgen 
mal einen kurzen Einschub etwas kälterer Luft, in der die 
Schneefallgrenze mal bis auf 800 m sinkt. Nach dem Schneeevent vor 
Weihnachten ein Segen für die Skigebiete, die sich oberhalb von 1500 
m bis Mittwoch auf vielfach 20 bis 30 cm Neuschnee freuen dürfen. Mit
ein bisschen Glück sieht auch München kurzzeitig mal wieder ein paar 
nasse Flocken, allerdings ohne Chancen auf Nachhaltigkeit.

Bei zur Wochenmitte bleiben böiger Wind, milde Luft und zeitweilige 
Regenfälle unser ständiger Begleiter, bevor danach Wind und 
Niederschläge allmählich nachlassen und es aus Nordwesten etwas 
kältere Luft zu uns strömt. Dann sind bei nächtlichen Auflockerungen 
gebietsweise auch mal wieder winterliche Erscheinungen in Form von 
Nachfrösten und örtlicher Glätte wahrscheinlich. Nun ja, immerhin... 
"

Das erklärt Dipl.-Met. Robert Hausen von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


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