VHDL16 DWSG 111000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Montag, 11.05.2026, 10:30 Uhr

Bis Dienstagfrüh windig bis stürmisch bei verbreitet zum Teil 
kräftigem Regen und einzelnen Gewittern. Nachts in hohen Lagen 
Übergang in Schneeschauer. 


Wetter- und Warnlage:
Im Tagesverlauf überquert Süddeutschland eine markante Kaltfront und 
führt mit einer kräftigen Westströmung hochreichend feuchtlabile Luft
heran. Rückseitig davon strömt von Norden deutlich kühlere subpolare 
Luft ein, die am Dienstag allmählich unter Hochdruckeinfluss gerät.  
 

DAUERREGEN:
Von heute Vormittag bis in die Nacht zum Dienstag im Schwarzwald 
gebietsweise Mengen um 40 l/qm innerhalb etwa 18 bis 24 Stunden, in 
Staulagen auch um 50 l/qm.

GEWITTER:
Ab heute Mittag landesweit einzelne Gewitter mit Starkregen um 15 
l/qm pro Stunde und stürmischen Böen oder Sturmböen um 75 km/h. In 
der Nacht zum Dienstag nachlassende, nach Südosten abziehende 
Gewittertätigkeit.
Am Dienstagnachmittag im Osten erneut Gewitter mit stürmischen Böen 
um 70 km/h wahrscheinlich.  

WIND/STURM:
Heute tagsüber zeit- und gebietsweise Böen bis 60, südlich der Donau 
sowie im Bergland stürmische Böen bis 70, auf dem Feldberg auch 
Sturmböen bis 85 km/h aus West. In der Nacht zum Dienstag generell 
abflauender Wind; im Bergland weiterhin starke bis stürmische Böen 
zwischen 50 und 60 km/h, von Südwest auf Nordwest drehend.
Am Dienstag tagsüber vor allem in mittleren und hohen Lagen erneut 
Windböen zeitweise um 55 km/h aus West bis Nordwest.

GLÄTTE:
In der Nacht zum Dienstag oberhalb von 1000 m örtlich Glätte durch 
kräftige Schneeschauer.

FROST:
In der Nacht zum Dienstag im Bergland sowie in ungünstigen Lagen 
vereinzelt, in der Nacht zum Mittwoch eher gebietsweise leichter 
Frost um -1 Grad.  

Detaillierter Wetterablauf:

Heute stark bewölkt bis bedeckt bei aufziehendem, oft kräftigem 
Regen. Im Schwarzwald Dauerregen. Dazu teils eingelagerte Gewitter. 
Höchstwerte zwischen 12 Grad im Hochschwarzwald und 19 Grad am Rhein.
Mäßiger bis frischer Wind mit gebietsweise starken bis stürmischen 
Böen aus westlichen Richtungen. Exponiert im Schwarzwald sowie bei 
Gewittern Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag allmählich nach Süden abziehender Regen, in
hohen Lagen zum Teil in Schnee mit Glätte übergehend. Anfangs auch 
Gewitter. Nachfolgend einige Auflockerungen. Bei Frühwerten zwischen 
+5 und -1 Grad lokal Frost in Bodennähe. Im Bergland starke, auf 
Schwarzwaldgipfeln noch stürmische Böen aus West. 

Am Dienstag teils Wolken, teils Sonne. Örtlich Schauer, im Bergland 
mit Schnee vermischt. Nachmittags im Osten auch kurze Gewitter. 
Deutlich kühler mit Höchstwerten 7 Grad auf der Alb, am Rhein und 
Neckar zwischen 12 und 15 Grad. Meist mäßiger Wind aus West mit 
frischen bis starken Böen.

In der Nacht zum Mittwoch zunächst oft klar. In der zweiten 
Nachthälfte von Norden her Wolkenaufzug. Meist trocken. Tiefstwerte 
zwischen +6 und -2 Grad, gebietsweise Frost in Bodennähe. 

Am Mittwoch trotz teils dichten Wolkenfeldern zwischenzeitig oft noch
freundlich. Nachmittags im Norden und Westen lokal Regen oder 
Schauer, sonst trocken. Höchsttemperaturen von 11 Grad im Bereich der
Alb bis 17 Grad in der Kurpfalz. Oft mäßiger Wind aus westlichen 
Richtungen mit frischen, auf Schwarzwaldgipfeln auch starken bis 
stürmischen Böen.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt beim durchziehenden teils 
kräftigen Regen. Lokal kurze Gewitter nicht auszuschließen. 
Tiefsttemperaturen 9 bis 3 Grad. 

Am Donnerstag meist stark bewölkt und zeitweilig schauerartig 
verstärkter Niederschlag. Einzelne Gewitter wahrscheinlich. Eher kühl
mit Höchstwerten von 9 Grad im Bergland und um 15 Grad in 
Niederungen. Mäßiger, in Böen frischer bis starker Wind aus Südwest 
bis West, im Hochschwarzwald auch starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Freitag weiterhin stark bewölkt und überwiegend 
regnerisch. Minima 7 bis 1 Grad, lokal Frost in Bodennähe. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 11.05.2026, 10:15 Uhr -
"Der Mai zeigt sich diese Woche von seiner ungemütlichen Seite. Zum 
Wochenstart am heutigen Montag regnet es vor allem in einem Streifen 
von Nordrhein-Westfalen bis zur Ostsee längere Zeit. Auch sonst gibt 
es neben kurzen trockenen Abschnitten immer mal wieder Regen. Vor 
allem ab dem Nachmittag ist auch örtlich Blitz und Donner mit von der
Partie. Im Süden und Südosten sind auch einzelne kräftige Gewitter 
mit Starkregen und stürmische Böen unterwegs. Der Wind weht dazu dort
zeitweise stark bis stürmisch. Auch an der Nordsee ist dieser ruppig 
unterwegs. Dazu strömt von Norden her deutlich kühlere Luft ins Land,
sodass heute in der Nordwesthälfte bei Höchstwerten zwischen 8 und 14
Grad eine warme Jacke bei einem längeren Aufenthalt im Freien 
dazugehört. Im Süden hält sich dagegen aber noch die relativ warme 
Frühlingsluft. An der unteren Donau sind nochmals bis zu 21 Grad zu 
erwarten. 

In der Nacht zum Dienstag gelangt die maritime Arktikluft auch in den
Süden des Landes. Damit sinkt die Schneefallgrenze ab. In den 
Mittelgebirgen und an den Alpen ist in den höheren Lagen teils wieder
Frau Holle aktiv. Die Schneefallgrenze liegt in der Früh in den 
Mittelgebirgen bei 600 bis 700 Metern. Im Bergland gibt es zudem 
örtlich leichten Frost. 

Der Dienstag bringt in vielen Landesteilen Aprilwetter. Neben kurzen 
sonnigen Abschnitten kommt es immer wieder zu Schauern und einzelnen 
Gewittern. Oberhalb von 700 bis 900 Metern fällt vorübergehend 
Schnee. Dazu liegen die Spitzenwerte lediglich bei 8 bis 14 Grad. Nur
am Oberrhein klettert das Thermometer auf etwa 15 Grad.  Bei einem 
Spaziergang im Freien ist damit nicht nur ein Regenschirm hilfreich, 
sondern auch warme Kleidung.

In der Nacht auf Mittwoch sinken die Temperaturen vor allem im Süden 
stellenweise in unter den Gefrierpunkt ab. Empfindliche Pflanzen 
sollten dort geschützt werden. Nach Nordwesten hin ist es dagegen 
etwas milder. Dort bleibt es größtenteils frostfrei.

Am Mittwoch tagsüber bleibt es im Norden und der Mitte wechselhaft 
mit weiteren Schauern und einzelnen Gewittern. Im Süden gibt es 
dagegen längere trockene Abschnitte und in Alpennähe auch etwas 
Sonnenschein. Die Temperaturen bleiben bei Höchstwerten zwischen 10 
und 17 Grad auf niedrigem Niveau.

Am Vatertag erwartet uns windiges und kühles Schauerwetter. Örtlich 
treten auch einzelne Gewitter auf. Die Spitzenwerte liegen lediglich 
bei 10 bis maximal 17 Grad. Eine längere Vatertags Wanderung ist also
dieses Jahr nur etwas für hartgesottene Kandidaten.  

Und auch zum Wochenende setzt sich das häufig nasse und kühle 
Maiwetter voraussichtlich fort. Ob wir uns in der nächsten Woche 
wieder auf mehr Sonnenschein und Frühlingswärme freuen können - dazu 
an dieser Stelle in den nächsten Tagen mehr. "

Das erklärt M.Sc. Met. Nico Bauer  von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Dienstag, 12.05.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de