DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 190800
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Samstag, 19.10.2019, 14:25 Uhr

Im Bergland einzelne starke Böen, auf Gipfeln Sturmböen. In den Alpen sich verschärfende Föhnsituation. Im äußersten Südwesten, später auch im Westen gebietsweise Dauerregen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Sonntag, 20.10.2019, 11:00 Uhr:

Auf der Vorderseite eines Tiefdruckkomplexes über Westeuropa fließt weiterhin feuchtmilde Meeresluft nach Deutschland. Dabei gestaltet sich das Wetter am Wochenende wechselhaft.

STURM:
Heute Nachmittag und Abend in den Alpen Südföhn mit Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) in den Hochlagen, in einzelnen exponierten Lagen bereits erste schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). In Föhntälern starke Böen bis 60 km/h (Bft 7). In der Nacht und am Sonntag weitere Verschärfung der Föhnsituation mit einzelnen orkanartigen Böen um 115 km/h (Bft 11) in exponierten Lagen, ansonsten auf den Gipfeln schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10). Vor allem in anfälligen Föhntälern Sturmböen zwischen 65 und 80 km/h (Bft 8-9), im Vorland vereinzelt starke Böen bis 60 km/h (Bft 7).

Auf dem Brocken bis in die erste Nachthälfte zum Sonntag Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) aus Südwest. Ansonsten in exponierten Lagen einiger Mittelgebirge starke bis stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 7 bis 8), in der Nacht zum Sonntag nachlassend.

GEWITTER:
Heute nur sehr geringe Gewitterneigung (am ehesten im Norden und Nordwesten). In der Nacht zum Sonntag im Südwesten in den Dauerregen eingelagerte Gewitter nicht ausgeschlossen.

DAUERREGEN:
Im Südschwarzwald und am südlichen Oberrhein teils ergiebiger Regen mit Mengen um 30 l/qm, in Staulagen um 40 l/qm innerhalb 24 Stunden bis zur Nacht zum Sonntag. Ab heute Abend bis in die Nacht zum Montag hinein auch im Westen länger anhaltende Regenfälle, dabei bevorzugt zwischen Saar, Hunsrück und Eifel gebietsweis Mengen um 30 l/qm in 24 Stunden.

NEBEL:
In der Nacht zum Sonntag in der Bodenseeregion und in den Niederungen von Naab und Donau teils dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.

Nächste Aktualisierung: spätestens Samstag, 19.10.2019, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Adrian Leyser

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 180800 COR
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 18.10.2019, 14:28 Uhr

Heute in der Nordwesthälfte windig, teils stürmisch. Zudem von West nach Ost teils kräftige Schauer oder Gewitter mit Sturmböen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Samstag, 19.10.2019, 11:00 Uhr:

Auf der Vorderseite eines umfangreichen Tiefdruckgebietes vor Irland fließt weiterhin feuchtmilde Meeresluft nach Deutschland. Dabei gestaltet sich das Wetter bis auf Weiteres wechselhaft.

WIND:
Heute im Westen und Nordwesten sowie in Teilen der Mitte
auffrischender Süd- bis Südwestwind mit steifen Böen bis 60 km/h (7 Bft). In Schauern, den Hochlagen der Mittelgebirge sowie zunehmend auch an und auf der Nordsee stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (8 bis 9 Bft), auf dem Brocken schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10).

In der Nacht zum Samstag nachlassender Süd- bis Südwestwind, an der Küste aber noch Windböen bis 60 km/h (7 Bft), anfangs stürmische Böen um 70 km/h (8 Bft). Ebenso auf exponierten Gipfeln weiterhin stürmisch.

Am Samstag in den Alpen aufkommender Südföhn. Auf Gipfeln erste Sturmböen 9 Bft, exponiert schwere Sturmböen 10 Bft (um 100 km/h). In Föhntälern steife oder stürmische Böen 7-8 Bft nicht ausgeschlossen. Auf einigen Mittelgebirgsgipfeln stürmische Böen, Brocken Sturmböen um Süd.

GEWITTER:
Heute Nachmittag über die Mitte und den Norden ost-nordostwärts ziehend teils kräftige Schauer und Gewitter. Dabei Gefahr von stürmischen Böen oder Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (8-9 Bft). Besonders im Norden vereinzelt sogar schwere Sturmböen bis 100 km/h (10 Bft) nicht ausgeschlossen. Zudem lokal Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit und/oder Hagel.

Zu Beginn der Nacht zum Samstag aus dem Nordosten abziehende Gewitter, nachfolgend nur noch in Nordfriesland sowie auf Helgoland geringe Gewitterwahrscheinlichkeit.

Am Samstag nur geringe Gewitterneigung (am ehesten im Norden und Nordwesten).

DAUERREGEN:
Im Südschwarzwald ab der Nacht zum Samstag teils ergiebiger Regen mit Mengen um 30 l/qm, in Staulagen um 40 l/qm innert 24 h.

Nächste Aktualisierung: spätestens Freitag, 18.10.2019, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Hoffmann

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg –

VHDL30 DWSG 180800 COR
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 18.10.2019, 12:52 Uhr

Ab dem Mittag Schauer und einzelne Gewitter. Im höheren Bergland Sturmböen.
In Südbaden Dauerregen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage:

Die Frontensysteme nordeuropäischer Tiefdruckgebiete gestalten in den nächsten Tagen das Wetter in Baden-Württemberg wechselhaft aber mild.

WIND/STURM:
Bis in die Nacht zum Samstag in Gipfellagen des Schwarzwaldes zeitweise Sturmböen um 75 km/h aus Südwest. Ab dem Mittag bis zum Abend in Schauernähe teils Windböen um 50 km/h aus Südwest.

GEWITTER:
Ab dem Mittag vor allem im Norden und Westen einzelne Gewitter mit starken bis stürmischen Böen bis 70 km/h aus Südwest, eventuell mit Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit. In der Nacht zum Samstag kaum noch Gewitter.

DAUERREGEN:
Ab der zweiten Nachthälfte zum Samstag bis in die Nacht zum Sonntag tritt im Südschwarzwald und Teilen der Südwestalb Dauerregen mit 24 stündigen Regenmengen um 35 l/Qm, in Staulagen um 40 l/qm auf.

Nächste Aktualisierung: spätestens Freitag, 18.10.2019, 14:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Andreas Pfaffenzeller

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 151800 COR
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Mittwoch, 16.10.2019, 00:00 Uhr

Heute Nacht vom nördlichen zentralen Mittelgebirgsraum bis nach Schleswig-Holstein gebietsweise teils gewittriger Starkregen, Unwetter nicht ausgeschlossen. In den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge nachts und tagsüber stürmische Böen oder Sturmböen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Donnerstag, 17.10.2019, 21:00 Uhr:

Ein Tief zieht von der Osthälfte Deutschlands zur Ostsee. Dabei kommt das längs von Nord nach Süd über der Mitte des Landes hinweglaufende verwellende Frontensystem nur zögernd nach Osten voran. Ihm folgt milde Meeresluft.

WIND/STURM:
Heute Nacht zunächst im Alpenvorland, später dann vom Harz bis zum Erzgebirgsvorland vorübergehend auffrischender, auf westliche Richtungen drehender Wind. Dabei gebietsweise steife bis stürmische Böen 7-8 Bft, in exponierten Hochlagen auch Sturmböen 9 Bft. Tagsüber in der Osthälfte anfangs noch lebhafter Südwestwind mit steifen Böen, später abnehmend. In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge nur vorübergehend abnehmender, mittags und nachmittags von Westen her wieder auffrischender Wind mit stürmischen Böen, auf exponierten Gipfeln Sturmböen, auf dem Brocken vereinzelt auch schwere Sturmböen.

NEBEL:
Heute Nacht in Odernähe, anfangs auch noch in Niederbayern
gebietsweise Nebel mit Sichtweiten von unter 150 m.

GEWITTER/STARKREGEN:
Heute Nacht vom zentralen Mittelgebirgsraum nordwärts über
Ostwestfalen, Nordhessen und Niedersachsen hinweg bis nach
Schleswig-Holstein ausgreifend schauerartiger Regen, teils mit Gewittern durchsetzt. Dabei gebietsweise Starkregen mit mehr als 15 mm innerhalb einer bzw. mehr als 30 mm innerhalb 3 bis 6 Stunden. Lokal eng begrenzt auch Unwetter (mehr als 35 mm in 3 bis 6 Stunden) nicht ausgeschlossen. Bei kräftigeren Gewittern kann es auch stürmische Böen, vereinzelt Sturmböen geben. Ausgangs der Nacht abklingende Niederschlagsintensität und zurückgehende
Gewitterwahrscheinlichkeit.

Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 17.10.2019, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 150800 COR
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 15.10.2019, 13:28 Uhr

Heute Mittag im Südosten noch gebietsweise Nebel. An den Alpen schwacher Föhn. Im Westen und in der Mitte einzelne Gewitter gering wahrscheinlich. Abends und in der ersten Nachthälfte im Nordwesten teils kräftige Gewitter und gewittriger Starkregen, strichweise Unwetter wenig wahrscheinlich. Zudem nachts im Süden böiger bis stürmischer Südwest- bis Westwind, Bergland Sturmböen. Mittwoch im Nordosten anhaltender Regen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Mittwoch, 16.10.2019, 11:00 Uhr:

Ein Randtief zieht heute zur Nordsee. Es beeinflusst mit seinen Ausläufern zunächst nur den Westen und Nordwesten Deutschlands. Im großen Rest des Landes dominiert noch Hochdruckeinfluss.

WIND/STURM:
Alpen schwacher Südföhn, bis zum Mittag auf dafür anfälligen Kuppen und Gipfeln stürmische Böen, vereinzelt auch Sturmböen (Bft 8 bis 9). Nachmittags allmählich wieder nachlassend.
Nachmittags und abends schwacher Böhmischer Wind mit Böen Bft 7 aus Süd.
Am Abend im Südwesten, nachfolgend auch im Süden auffrischender, auf West bis Südwest drehender Wind, dabei in freien Lagen starke, in den Hochlagen der Mittelgebirge und der Alpen auch stürmische Böen oder Sturmböen.
In der Nacht zum Mittwoch bis in die Mitte und den Osten ausbreitende starke, im Bergland teils stürmische Böen, exponiert auch Sturmböen. Mittwoch östliche Mitte böiger Südwestwind, Bergland stürmisch, exponiert Sturmböen (Brocken teils schwere Sturmböen).

NEBEL:
In der Nacht zum Mittwoch in Odernähe gebietsweise Nebel mit Sichtweiten von unter 150 m.

GEWITTER/STARKREGEN:
Vor allem ab den Mittagsstunden im Westen sowie in den mittleren Landesteilen mit geringer Wahrscheinlichkeit einzelne Gewitter, lokal eng begrenzt mit Starkregen.
Abends und in der Nacht zum Mittwoch im Nordwesten einzelne kräftige Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen. Daraus hervorgehend teils schauerartig verstärkte Niederschläge, anfangs auch noch gewittrig und nach Niedersachsen ziehend. Dabei Gefahr mehrstündigen Starkregens, strichweise auch unwetterartig.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 15.10.2019, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Helge Tuschy