DWD -> WARNLAGEBERICHT für Brandenburg und Berlin –

VHDL30 DWPG 161800
WARNLAGEBERICHT für
Brandenburg und Berlin

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 16.09.19, 20:30 Uhr

Am Dienstag verbreitet Wind-, teils Sturmböen und einzelne Gewitter.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:
Mit einer westlichen bis nordwestlichen Strömung fließt kühle Meeresluft nach Brandenburg und Berlin. Am Dienstag verstärkt sich der Druckunterschied zwischen einem Hoch über den Britischen Inseln und einem Tief über Nordosteuropa und sorgt für eine lebhafte Nordwestströmung.

STURM/WIND:
Ab Dienstagvormittag deutliche Windzunahme. Verbreitet Windböen, am Nachmittag und Abend teils auch Sturmböen zwischen 65 und 75 km/h (Bft 8-9).

GEWITTER/STURM:
Ab Dienstagmittag im Nordosten Brandenburgs einzelne starke Gewitter mit Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8-9) nicht ausgeschlossen.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 17.09.19, 04:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, RWB Potsdam, No

SXEU31 DWAV SYNOPTISCHE UEBERSICHT KURZFRIST

SXEU31 DWAV 160800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Montag, den 16.09.2019 um 08 UTC

GWL und markante Wettererscheinungen:
HB
Heute an der Ostsee exponiert 8er Böen.
Am Dienstag im äußersten Norden und Nordosten stürmische Böen, an den Küsten und
in einigen Gipfellagen Sturmböen, exponiert schwere Sturmböen. Im Nordosten
einzelne kurze Gewitter mit Böen Bft 8 bis 10.
Am Mittwoch an der See meist nur noch steife Windböen.

Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 24 UTC

Montag… Der Süden Deutschlands liegt heute noch im Bereich der vom
Nordostatlantik bis nach Russland reichenden Hochdruckbrücke. Der Norden
befindet sich bereits in einer kräftigen westnordwestlichen Höhenströmung, die
leicht zyklonal gekrümmt ist. Dabei hat die Kaltfront eines Tiefs über
Nordwestrussland den Nordrand der Mittelgebirge erreicht, schwenkt aber durch
leichte Wellenbildung nur langsam bis zum Abend zum mittleren Deutschland. Dabei
liegen die 12stg. Regenmengen meist zwischen 0,5 und 6 mm, vereinzelt auch bei
knapp 10 mm. Postfrontal ist der Wind vor allem im Nordosten recht kräftig mit
steifen Windböen an der Ostsee und an der Nordfriesischen Küste. Exponiert sind
im Raum Rügen auch 8er Böen möglich. Abends wird der Wind aber schwächer.
Im Alpenraum kann bei Cape-ML-Werten zwischen 100 und 500 ein vereinzeltes
Gewitter nicht ganz ausgeschlossen werden.
Die Temperaturen liegen präfrontal, also etwa südlich der Main-Linie, bei
sommerlichen 24 bis 28 Grad mit den höchsten Werten in Südbaden. Ansonsten ist
es mit 16 bis 23 Grad deutlich frischer mit den niedrigsten Werten an der
Nordsee.

In der Nacht zum Dienstag beginnt sich die Strömung aufzusteilen: Südwestlich
von Island sorgt kräftige WLA für die Ausdehnung eines Höhenkeiles. Vorderseitig
verlagert sich das Hoch über dem Atlantik langsam ostwärts nach Irland. An der
Ostflanke des Höhenkeiles zieht ein kräftiger Trog nebst Höhentief vom Nordmeer
nach Südskandinavien. Derweil kommt die Kaltfront etwa zur Donau voran. Mit
Druckfall über Schweden verschärft sich bereits der Gradient im Norden, so dass
an der See in der 2. Nachthälfte bereits 7er und 8er Böen auftreten.

Dienstag… setzt sich die Meridionalisierung der großräumigen Potenzialströmung
weiter fort. So gewinnt der Rücken über dem Ostatlantik ebenso an Amplitude wie
der sich über Mitteleuropa weiter nach Süden ausweitende Trog. Dessen Hauptachse
liegt knapp östlich von uns, was Mitteleuropa eine sehr flotte nordwestliche
Höhenströmung und dem Nordosten eine Portion höhenkalter Luft (T500 -20 bis
-25°C, Richtung Vorpommern sogar bis -30°C) bringt. So entwickeln sich im Norden
und Nordosten Schauer und auch einzelne Gewitter, die mit Graupel und Sturmböen
(an der Ostsee schweren Sturmböen) einhergehen können.
Auch sonst legt der mehr auf Nordwest drehende Wind im Norden und Osten sowie in
Teilen der Mitte zu. Ursache hierfür sind ein Bodentief, das unter Verstärkung
nach Estland zieht und das Hoch, das über den Britischen Inseln sich etwas nach
Osten bewegt. Es resultiert damit vor allem im Norden eine Gradientverschärfung.
An der Küste steht damit die erste frühherbstliche Sturmlage ins Haus mit Böen
der Stärke 8 bis 9 und exponiert 10 Bft (schwere Sturmböen). Im Binnenland
liegen die Böen im Norden meist bei 6-8 Bft, auf den Bergen entsprechend
darüber.

Im Süden lädt die alternde Kaltfront an den Alpen noch ein paar Schauer ab.
Ansonsten zeigt sich im Zuge eines von Frankreich nach Süddeutschland
vorstoßenden Bodenhochkeils öfter die Sonne bei trockenen Verhältnissen.
In der in weite Teile des Landes vorstoßenden polaren Meeresluft (T850 um 0°C im
NO, um 10°C im äußersten S und SW) steigt die Temperatur auf Werte um 15°C
nordöstlich von Elbe und Havel und bis zu 24°C im Oberrheingraben.

In der Nacht zum Mittwoch zieht der Trog mit seinem Drehzentrum weiter nach
Weißrussland, der kräftige Höhenrücken verlagert seinen Schwerpunkt nach Irland,
wobei sich ein abgeschlossenes Höhenhoch entwickelt. Über dem Vorhersagegebiet
bleibt die nordwestliche Höhenströmung glatt konturiert und steilt noch etwas
auf, so dass die Polarluft allmählich auch die Alpen erreicht. Dort kann es mit
einer durchschwenkenden Kaltluftstaffel vorübergehend sogar etwas regnen bzw.
oberhalb von etwa 1500 m auch schneien. Ansonsten bleibt es in weiten Teilen des
Landes trocken, zumal sich von Westen her auch der nach West- und Süddeutschland
gerichtete Hochkeil verstärken kann. Ausnahme bildet Ostvorpommern, wo die
Labilität anfangs noch für Schauer, vielleicht sogar noch für ein Gewitter
reicht. Das Bodentief über dem Baltikum kommt weiter nach Osten voran, insgesamt
fächert der Gradient im Nordosten aber nur zögernd auf. An den Küsten gibt es
somit bis in die Frühstunden noch steife, exponiert stürmische Böen, auf den
Gipfeln der östlichen Mittelgebirge und auf dem Brocken ebenfalls stürmische
Böen aus Nordwest.
Die Nacht fällt im Einflussbereich der Polarluft frisch aus mit Tiefstwerten
zwischen 9 und 2 Grad, an den Küsten um 12 Grad. In windschwachen Senken und
Tälern kann es Bodenfrost, eventuell sogar leichten Luftfrost geben.

Mittwoch… verlagert der gesamte Langwellentrog seine Achse allmählich nach
Nordwestrussland, während der Höhenrücken über Westeuropa nahezu quasistationär
bleibt und sich noch ein wenig nordwärts aufwölben kann. Die daraus
resultierende kräftige nordwestliche Höhenströmung bleibt recht glatt
konturiert, nennenswerte dynamische Hebungsantriebe sind keine auszumachen.
Niedertroposphärisch wird weiterhin maritime Polarluft nach Deutschland
advehiert, die Temperatur in 850 hPa bewegt sich zwischen 0 Grad ganz im Norden
und +7 Grad in Südbaden. Das Bodenhoch verlagert seinen Schwerpunkt allmählich
nach Südostengland und nach wie vor reicht ein Keil über den Westen und die
Mitte Deutschlands hinweg südostwärts. Vor allem nordöstlich der Keilachse
gelangt niedertroposphärisch etwas feuchtere Nordseeluft unterhalb einer
Absinkinversion in gut 750 hPa nach Norddeutschland, so dass sich vor allem an
der See allenfalls mal ein schlapper Schauer entwickeln kann (Wolkenobergrenze
bei rund -6 Grad). Erneut simuliert ICON-EU praktisch keine Schauer im
Landesinneren, während IFS (von 00 UTC) und GFS in Niedersachsen und im
Nordosten wenige mm auf der Agenda hat.
Während der Nordosten eventuell vom Lee des skandinavischen Küstengebirges
profitiert und dort häufiger mal die Sonne scheint, bleibt es ansonsten in
Norddeutschland eher bewölkt, mancherorts kann sich die flache Quellbewölkung
auch an der Absinkinversion horizontal ausbreiten, vor allem wohl am Nordrand
der Mittelgebirge.
Im Südwesten scheint dagegen im Keilbereich häufig die Sonne, einzelne
Quellwolken über den Mittelgebirgen und den Alpen bleiben wohl harmlos. Die 20
Grad werden maximal noch am Oberrhein erreicht, ansonsten bleibt es mit
Höchstwerten zwischen 14 und 19 Grad recht frisch.

Modellvergleich und -einschätzung

Die großräumige Entwicklung wird von den Modellen ähnlich simuliert.

Was den Sturm morgen angeht, so sind die Wahrscheinlichkeiten für schwere
Sturmböen vor allem an der Nordfriesischen Küste erhöht (20 Prozent, CosmoLEPS).

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Olaf Pels Leusden

SYNOPTISCHE UEBERSICHT MITTELFRIST

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Montag, den 16.09.2019 um 10.30 UTC

Anfangs noch kühle Nordwestströmung, anschließend antizyklonal mit steigender
Temperatur. Keine nennenswerten Niederschläge oder signifikanten
Wettererscheinungen.

Synoptische Entwicklung bis zum Montag, den 23.09.2019

Am Donnerstag zeigt die Höhenströmung ein stark amplifiziertes Muster mit einem
Trog über Osteuropa und einem Rücken mit Achse bei Island. Deutschland liegt
zwischen den beiden Schwergewichten in einer nordwestlichen Strömung. Damit
werden recht kalte Luftmassen polaren Ursprungs über die Nordsee nach
Deutschland geleitet. So liegt die 850 hPa Temperatur nur um 0 Grad.

Mit der Nordwestströmung wird die Luft über der Nordsee angefeuchtet, sodass
feuchte Luftmassen und dichte Bewölkung mit etwas Niederschlag bis zu den
zentralen und östlichen Mittelegebirgen ausgreifen. Im Nordosten gibt es
trogbedingt einzelne Schauer, es kann gebietsweise auch länger die Sonne
scheinen (Skandiföhn). Auch im Südwesten ist es häufig sonnig (Nähe zum Rücken).
Die Maxima liegen zwischen 14 und 20 Grad.

Am Freitag kommt die Achse des Höhenrückens ostwärts voran, sodass der
antizyklonale Einfluss in Deutschland weiter zunimmt. Das Bodenhoch liegt dann
mit Kern über der Nordhälfte des Landes. Damit stellt sich eine gradientschwache
Lage ein. Damit bilden sich aus der Nacht heraus teils dichte Nebelfelder. Diese
können sich vornehmlich im Norden und Osten in Form von Nebel oder Hochnebel
längere Zeit halten.

Durch die weiterhin nordwestliche Strömung und der anhaltenden Zufuhr kalter
Luftmassen kommen die Höchstwerte nach kalter Nacht (im Südosten bis 2 Grad mit
Bodenfrost) nur langsam in Fahrt. Meist liegen die Werte unter 20 Grad, nur im
Südwesten werden bis 22 Grad erwartet.

Am Samstag erreicht die Achse des stark amplifizierten Höhenrückens allmählich
den Westen Deutschlands, sodass nachfolgend die nordwestliche Höhenströmung sich
immer mehr abschwächt. Damit können von Westen auch wärmere Luftmassen
übergreifen. So steigt die 850 hPa Temperatur in den westlichen Landesteilen
wieder auf 10 Grad.

Begleitet wird der Warmluftvorstoß von einer Warmfront, die den äußersten Norden
und Nordosten Deutschlands aber nur mit vorübergehend dichteren Wolkenfeldern
tangiert. Sonst gibt es viel Sonne und überall bleibt es trocken bei 18 bis 25
Grad.

Am Sonntag wandert der sich langsam abflachende Rücken über Deutschland hinweg
und zieht am Montag ostwärts ab. Dann gelangt Deutschland auf die Vorderseite
eines Troges mit eigenem Höhentiefzentrum bei Irland. Während der Sonntag noch
vielfach sonnig ist, machen sich am Montag von Westen kommend dichtere
Wolkenfelder mit Schauern und Gewittern bemerkbar. Die Höchstwerte erreichen
gebietsweise wieder Sommerniveau mit 19 bis 27 Grad und auch die Nächte werden
wieder milder.

In der erweiterten Mittelfrist rückt der kräftige Trog Deutschland immer mehr
auf die Pelle, sodass das Wetter zunehmend wechselhaft wird und die wärmsten
Luftmassen allmählich ostwärts abgedrängt werden.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Zu Beginn der Mittelfrist zeigt sich das EZMWF-Modell sehr konsistent, sodass
sich keine größeren Unterschiede bis zum Wochenende ergeben.

Die Unterschiede nehmen dann ausgangs des Wochenendes zu, wenn es um die Frage
geht, wie rasch der nachfolgende Trog nach Deutschland ausgreifen kann.
Vergleicht man den heutigen 00 UTC Lauf mit dem gestrigen 00 UTC Lauf, so sieht
man, dass die Entwicklung in den neusten Berechnungen deutlich progressiver
vorhergesagt wird. Das liegt vor allem daran, dass das Höhentief an der
Südflanke des Troges im neuesten Lauf kräftiger und weiter nördlich vorhergesagt
wird.

Davon abgesehen, zeigen aber alle Modellläufe, dass bis zum Ende des
Vorhersagezeitraums der Trogeinfluss deutlich zunimmt.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

Die verschiedenen Globalmodelle verlaufen bis zum Wochenende in guter
Übereinstimmung. Wie auch schon modellintern beim EZWMF zeigt sich auch im
Modellvergleich die steigende Unsicherheit ab Sonntag bezüglich der
Ostwärtsverlagerung des Rückens. So ist ICON nochmal deutlich rascher, als das
EZMWF. Schon am Montag würde Deutschland damit in den Trogbereich gelangen. GFS
ist insgesamt dem EZMWF recht ähnlich und zeigt ein zögerndes und allmähliches
Übergreifen in Schüben.

Angesichts der Vorhersagezeitraums kann man aber von wirklich guter
Übereinstimmung sprechen.

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Beim Blick auf die Rauchfahnen des EZMWF bestätigt sich die verhältnismäßig
geringe Vorhersageunsicherheit im Mittelfristzeitraum. So verlaufen bei
Temperatur, wie auch bei Geopotential Haupt- und Kontrolllauf recht eng
beieinander und bewegen sich Bereich des Medians aller Ensemblemember. Zudem ist
die Streubreite des Ensembles bis fast zum Ende der Vorhersage relativ gering.
Die ersten Niederschlagssignale sind demnach auch erst am Montag zu finden,
verbleiben aber auch dann insgesamt gering.

Das Clustering des EZMWF gibt für den Zeitraum +120 bis +168 h (Sa00 bis Mo00)
etwas überraschend insgesamt fünf Szenarien. Schaut man aber auf Europa und
Deutschland, so sieht man schnell, dass die einzelnen Cluster doch ziemlich
ähnlich sind. Unterschiede sind nur, wie sehr der Rücken abflacht und wo genau
sich dessen Achse befindet.
Im Zeitraum +192 bis +240h (Di00 bis Do 00) werden vier Cluster angeboten. Nun
lassen sich schon klarere Unterschiede identifizieren. So gibt es Cluster, bei
denen noch recht lange der Rücken wetterbestimmend ist und andere, wo der Trog
komplett übergreift. Auch gibt es eine Option, dass die Höhenströmung sich
glättet und zonalisiert (Westwetterlage). Haupt- und Kontrolllauf befinden sich
in Cluster 2, wonach ein breiter und kräftiger Trog auf Deutschland übergreift.

Das Ensemble des GFS zeigt ein vergleichbares Bild mit nur geringer Streubreite
bis Mitte kommender Woche und den ersten nennenswerten Niederschlagssignalen ab
Dienstag. Danach nimmt die Schwankungsbreite deutlich zu. Allerdings wirken die
Amerikaner beim Betrachten der prognostizierten nur schwachen
Niederschlagssignale stärker antizyklonal, als das EZMWF.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

Es werden zunächst keine signifikanten Wettererscheinungen erwartet. Zu Beginn
der kommenden Woche steigt dann das Gewitterpotential von Westen her an.

Basis für Mittelfristvorhersage
EZMWF, EZMWF-MOS

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Marcus Beyer

DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 161000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 16.09.2019, 11:30 Uhr

Heute von Nordwesten mehr Wolken, im Süden und Südwesten viel Sonne. Kommende Nacht wolkig, im Norden und in der Mitte etwas Regen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf von Nordwesten mehr Wolken, trocken. Im Südwesten am freundlichsten. Südlich der Donau am späteren Nachmittag und Abend einige Quellwolken, hier vereinzelt Schauer nicht ausgeschlossen. Maxima von 21 Grad ganz im Norden bis 29 Grad im südlichen Rheintal. Schwacher westlicher Wind, im Tagesverlauf mäßige bis frische Böen.

In der Nacht zum Dienstag im Norden und in der Mitte wolkig, gebietsweise etwas Regen. Im Süden noch längere Zeit gering bewölkt, vereinzelt Nebel. Minima 16 bis 9 Grad.

Am Dienstag wolkig bis stark bewölkt, im Norden und in der Mitte vereinzelt etwas Regen. Anfangs im Süden sonnige Abschnitte. Ab Mittag von Nordwesten mehr Sonne, nach Südosten hin noch ab und an etwas Regen. Höchstwerte zwischen 16 Grad auf der Ostalb und 24 Grad am Hochrhein. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind mit frischen bis starken Böen.

In der Nacht zum Mittwoch meist gering bewölkt und trocken. Lediglich ganz im Süden noch längere Zeit stark bewölkt, aber kaum Regen. Tiefstwerte 11 bis 4 Grad.

Am Mittwoch freundlicher Mix aus Sonne und Wolken, niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf Werte zwischen 13 Grad im Bergland und 20 Grad am Oberrhein. Schwacher, in Böen teils frischer Wind aus Nord bis Nordost.

In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt. Temperaturrückgang auf 8 bis 2 Grad.

Am Donnerstag sonnig und trocken. Höchstwerte zwischen 13 Grad im Bergland und 20 Grad am Rhein. Schwacher, in Böen mäßiger bis frischer Wind aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Freitag meist gering bewölkt. Tiefstwerte 8 bis 2 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 16.09.2019, 11:30 Uhr –
„Der Spätsommer ist am heutigen Montag nur noch im Süden und Südwesten zu finden. Dort heizt die Sonne nochmals ordentlich ein und kann die Temperaturen auf sommerliche Werte über 25 Grad hieven. Sonst macht sich allmählich der Herbst bemerkbar, der in den nächsten Tagen weite Teile des Landes für sich einnehmen wird.

Die Voraussetzungen liefern die beiden prägenden Luftdruckgebilde im europäisch atlantischen Raum. Hoch „Gaia“ thront über dem Ostatlantik und Tief „Ignaz“ wirbelt über Nordeuropa. Während diese beiden Ping Pong spielen und sich gegenseitig aufschaukeln, transportiert die stramme nordwestliche Strömung zischen „Gaia“ und „Ignaz“ Polarluft bis nach Deutschland. Zwar kann die warme Nordsee diese noch ein Stück erwärmen, dennoch reicht es im ganzen Land für purzelnde Temperaturen. Verbreitet einstellige Tiefstwerte mit örtlichem Bodenfrost, Höchstwerte unter 20 Grad sowie meteorologische Phänomene wie Wind, Schauer und Nebel dominieren fortan das Wettergeschehen und stützen den nahenden Herbst.

Am heutigen Montag steht dabei die Kaltfront von Tief „Ignaz“ im Mittelpunkt der Wetterküche, welche die einfließende, erwärmte Polarluft von der noch warmen Luft im Süden trennt. In dessen Umfeld kommt es über der nördlichen Mitte zu leichten Regenfällen, die sich allmählich südwärts verlagern. Da im Südwesten das Hoch „Gaia“ seine Finger noch im Spiel hat und die Strukturen mitprägt, verliert die Front dort zunehmend an Wetteraktivität. In den nächsten Tagen sind dann vor allem im Norden und Osten sowie Teilen der Mitte weitere schauerartige Niederschläge zu erwarten. Am Dienstag kündigt sich dort sogar ein kleiner Herbststurm an, der starke bis stürmische Böen, im höheren Bergland und an der See auch Sturmböen im Gepäck hat. Rund um Rügen sind auch schwere Sturmböen mit dabei.

Über die Woche hinweg ist der Südwesten klar im Sonnenvorteil. Erst zum kommenden Wochenende, wenn sich Hoch „Gaia“ über Deutschland gelegt haben soll, steht für das ganze Land wieder ein große Portion Sonnenschein auf der Speisekarte. Einhergehend sollen auch die Temperaturen wieder auf angenehme Werte zwischen 19 und punktuell 26 Grad steigen. Der Spätsommer gibt sich also noch lange nicht geschlagen! “

Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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IDW10100 Western Australia Forecast

IDW10100
Australian Government Bureau of Meteorology
Western Australia

Western Australia Forecast
Issued at 4:30 pm WST on Monday 16 September 2019
for the period until midnight WST Friday 20 September 2019.

Warning Information
For latest warnings go to www.bom.gov.au, subscribe to RSS feeds, call 1300 659 210* or listen for warnings on relevant TV and radio broadcasts.

Weather Situation – Northern Western Australia
A surface trough extends from the western Pilbara through to the Kimberley coast. The trough will move east towards the North Interior during Tuesday and Wednesday.

Weather Situation – Southern and Central Western Australia
A ridge of high pressure lies south of the State, with a trough near the west coast that will move inland overnight and further east during Tuesday. A cold front will move across southwestern parts of the State during Wednesday and a ridge developing over the south of the State during Thursday.

Forecast for the rest of Monday 16 September
Possible showers and thunderstorms over areas southwest of a line from Jurien Bay to Merredin to Ravensthorpe. Only light and very patchy falls are expected.

Forecast for Tuesday 17 September
Chance of a morning thunderstorm near the south coast east of Albany.

Forecast for Wednesday 18 September
Showers developing southwest of a line from Lancelin to Albany, increasing in the afternoon with possible thunderstorms over southwestern parts. Showers also extending through remaining areas southwest of a line from Geraldton to Israelite Bay during the afternoon and evening.

Forecast for Thursday 19 September
A cold day in the south with showers through the South West Land Division and southwestern Goldfields clearing to southern coastal districts by midday.

Forecast for Friday 20 September
Showers near the south coast, Eucla coast and SW Capes.

The next routine forecast will be issued at 4:45 am WST Tuesday.

* Calls to 1300 numbers cost around 27.5c incl. GST, higher from mobiles or public phones.

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