DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 090800 COR
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 09.12.2018, 13:52 Uhr

Im Süden bis in tiefere Lagen, sonst im Bergland sowie an der See zeitweise stürmische Böen, in Verbindung mit kurzen Gewittern Gefahr schwerer Sturmböen. Auf exponierten Bergen orkanartige Böen. Im Schwarzwald und Bayerischen Wald Dauerregen. An den Alpen
Niederschlag zunehmend als Schnee.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 10.12.2018, 11:00 Uhr:

Ein kräftiges Tief über Südskandinavien lenkt mit lebhafter westlicher Strömung zunächst noch milde Atlantikluft nach
Deutschland, im Tagesverlauf dann von Nordwesten zunehmend kältere Luft.

WIND/STURM: Im Süden bis in tiefere Lagen, sonst im Bergland und an der Nordsee sowie später auch an der Ostsee aufkommend Sturmböen bis Bft 9. In Verbindung mit kräftigen Schauern und kurzen Gewittern schwere Sturmböen bis Bft 10 nicht auszuschließen. Sonst im Norden und Westen nur zeitweise Windböen bis Bft 7.
In der Nacht zum Montag und bis weit in den Montag hinein im Südwesten abflauender Westwind. Dann nur im höheren Bergland stürmische Böen (8 Bft). Im Norden und Osten dagegen zunehmender West- bis Nordwestwind. Dort vermehrt steife und vereinzelt stürmische Böen (7 bis 8 Bft), an der Nordsee und im höheren östlichen und nördlichen Bergland Sturmböen bis 9 Bft, in exponierten Lagen auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (10 Bft).

SCHNEE/GLÄTTE: In Hoch- und Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen Schneefall bzw. Übergang von Regen in Schnee. Dabei bis zum Abend meist nur wenige cm, in Staulagen 10 bis 20 cm Neuschnee und Glättegefahr.
In der Nacht zum Montag Schneefallgrenze im nördlichen Bergland bei 400 m, an den Alpen bei 800 bis 600 m. Darüber in den Hochlagen der Mittelgebirge meist nur wenige cm Neuschnee mit örtlicher Glätte, an den Alpen einsetzende starke Schneefälle. Dort bis in den Dienstag hinein 15 bis 30 cm Neuschnee, in Staulagen teils mehr als 50 cm.

DAUERREGEN: Im Schwarzwald und im bayerischen Wald wiederholt Regenfälle (mit Unterbrechungen). Im Schwarzwald bis in die Nacht zum Montag (gerechnet ab Freitagabend) 40 bis 60 l/qm, in Staulagen bis 70 l/qm, im Bayerischen Wald bis heute Abend 30 bis 40 l/qm.

GEWITTER / STARKREGEN: Einzelne kurze Gewitter mit Sturmböen 8 bis 9 Bft, vereinzelt auch 10 Bft. Außerdem in Verbindung mit kräftigeren Schauern und Gewittern Gefahr von Starkregen um 15 l/qm innerhalb weniger als einer Stunde.

Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 09.12.2018, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Thomas Schumann

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 090800 COR
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 09.12.2018, 12:42 Uhr

Im Süden bis in tiefere Lagen, sonst im Bergland sowie an der See zeitweise stürmische Böen, in Verbindung mit kurzen Gewittern Gefahr schwerer Sturmböen. Auf exponierten Bergen orkanartige Böen. Im Schwarzwald und Bayerischen Wald Dauerregen. An den Alpen
Niederschlag zunehmend als Schnee.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 10.12.2018, 11:00 Uhr:

Ein kräftiges Tief über Südskandinavien lenkt mit lebhafter westlicher Strömung zunächst noch milde Atlantikluft nach
Deutschland, im Tagesverlauf dann von Nordwesten zunehmend kältere Luft.

WIND/STURM: Im Süden bis in tiefere Lagen, sonst im Bergland und an der Nordsee sowie später auch an der Ostsee aufkommend Sturmböen bis Bft 9. In Verbindung mit kräftigen Schauern und kurzen Gewittern schwere Sturmböen bis Bft 10 nicht auszuschließen. Sonst im Norden und Westen nur zeitweise Windböen bis Bft 7.
In der Nacht zum Montag und bis weit in den Montag hinein im Südwesten abflauender Westwind. Dann nur im höheren Bergland stürmische Böen (8 Bft). Im Norden und Osten dagegen zunehmender West- bis Nordwestwind. Dort vermehrt steife und vereinzelt stürmische Böen (7 bis 8 Bft), an der Nordsee und im höheren östlichen und nördlichen Bergland Sturmböen bis 9 Bft, in exponierten Lagen auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (10 Bft).

SCHNEE/GLÄTTE: In Hoch- und Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen Schneefall bzw. Übergang von Regen in Schnee. Dabei bis zum Abend meist nur wenige cm, in Staulagen 10 bis 20 cm Neuschnee. In der Nacht zum Montag Schneefallgrenze im nördlichen Bergland bei 400 m, an den Alpen bei 800 bis 600 m. Darüber in den Hochlagen der Mittelgebirge meist nur wenige cm Neuschnee, an den Alpen einsetzende starke Schneefälle. Dort bis in den Dienstag hinein 15 bis 30 cm Neuschnee, in Staulagen teils mehr als 50 cm.

DAUERREGEN: Im Schwarzwald und im bayerischen Wald wiederholt Regenfälle (mit Unterbrechungen). Im Schwarzwald bis in die Nacht zum Montag (gerechnet ab Freitagabend) 40 bis 60 l/qm, in Staulagen bis 70 l/qm, im Bayerischen Wald bis heute Abend 30 bis 40 l/qm.

GEWITTER / STARKREGEN: Einzelne kurze Gewitter mit Sturmböen 8 bis 9 Bft, vereinzelt auch 10 Bft. Außerdem in Verbindung mit kräftigeren Schauern und Gewittern Gefahr von Starkregen um 15 l/qm innerhalb weniger als einer Stunde.

Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 09.12.2018, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Thomas Schumann

DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 091000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 09.12.2018, 11:30 Uhr

Stürmisch, auf Schwarzwaldgipfeln anfangs orkanartige Böen, nachmittags allmähliche Windabschwächung. Einzelne Gewitter, im Schwarzwald Dauerregen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf bedeckt mit teils länger anhaltendem schauerartigem Regen, am intensivsten in den
Weststaulagen des Berglandes. Einzelne Gewitter wahrscheinlich. Schneefallgrenze in 1000 bis 1200 m. Temperaturanstieg auf 4 bis 11 Grad. Mäßiger bis frischer Westwind, vor allem im Bergland mit Sturmböen. Schwere Sturmböen bei Gewittern, in Gipfellagen des Schwarzwaldes orkanartige Böen. Am Nachmittag und Abend Windabnahme.

In der Nacht zum Montag stark bewölkt bis bedeckt, einige Schauer, im Bergland bei absinkender Schneefallgrenze Schneeschauer und Glätte. Tiefstwerte +5 bis -1 Grad. Starke bis stürmische Böen aus West, im Hochschwarzwald schwere Sturmböen. In der zweiten Nachthälfte weitere Windabschwächung.

Am Montag stark bewölkt. Einige Regenschauer, in höheren Lagen Schneeschauer. Vor allem im höheren Schwarzwald örtlich Glätte. Temperaturanstieg auf 0 Grad im Bergland und 8 Grad am Rhein. Mäßiger Westwind mit starken bis stürmischen Böen. In Gipfellagen des Schwarzwaldes stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt, weitere Schauer. In den Niederungen Regen oder Schneeregen, im Bergland Schnee und Glätte. Tiefstwerte +3 bis -3 Grad. Im Hochschwarzwald stürmische Böen aus West.

Am Dienstag anfangs viele Wolken, im Tagesverlauf vor allem im Westen etwas Sonne. Örtlich leichte Schauer. In den Niederungen Regen, oberhalb mittlerer Lagen Schneeregen und Schnee. Höchstwerte zwischen 1 und 7 Grad. Schwacher Wind aus westlicher Richtung, tagsüber böig auffrischend.

In der Nacht zum Mittwoch Auflockerungen, meist trocken und örtlich Glätte durch überfrierende Nässe. Tiefstwerte -1 bis -6 Grad.

Am Mittwoch meist heiter bis wolkig und trocken. Im Bergland Dauerfrost bei Temperaturen um -1 Grad, sonst 0 bis 4 Grad. Wind schwach aus östlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag teils Hochnebel oder Nebel, teils klar. Minima von -1 bis -7 Grad, örtlich Glätte.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 09.12.2018, 11:30 Uhr –
„Der zweite Advent hat allerhand „Wetter“ im Gepäck. Neben teils kräftigem Regen gibt es vor allem in der Südhälfte des Lands und an der Nordsee teils stürmischen Wind. Dieses turbulente Wochenendwetter lädt zwar eher nicht zu langen Außenaufenthalten ein, aber zumindest die Höchstwerte sind noch mild und erinnern nicht gerade an Winterwetter … noch nicht.

Verantwortlich für das aktuell turbulente Wetter ist Sturmtief MARIELOU, dessen Kern über Südschweden liegt. Deutschland befindet sich auf seiner Südflanke in einer lebhaften westlichen Strömung. Zu Beginn der neuen Woche verlagert sich MARIELOU etwas nach Osten in Richtung Baltikum verlagert. Gleichzeitig baut sich ein blockierendes Hochdruckgebiet mit dem Namen FRIDO auf, das sich von Frankreich zum Nordmeer erstrecken soll. Damit dreht die Strömung über Deutschland von West auf Nordwest. Damit werden nicht nur kältere Luftmassen polaren Ursprungs herangeführt. Die mit Feuchte angereicherten Luftmassen bedeuten für die Nordwest- bzw. Nordstaulagen der Mittelgebirge und Alpen reichlich Neuschnee.

Schnee wird zwar überall im Bergland erwartet, tiefwinterlich dürfte es aber vor allem im Harz, vom Erzgebirge bis zum Zittauer Gebirge sowie am Alpenrand werden. Dort werden von Montag bis Mittwoch Neuschneemengen im zweistelligen Bereich erwartet. Im Harz werden in Staulagen 10 bis 20 cm Neuschnee prognostiziert, im Westerzgebirge vereinzelt sogar bis zu 30 cm. Richtig dick wird der Neuschneezuwachs insbesondere am Alpenrand ausfallen. Dort können staubedingt 20 bis 40 cm Neuschnee bis zur Mitte der Woche zusammenkommen, vereinzelt sind in höheren Lagen von Allgäu und Berchtesgadener Land auch Summen bis 70 cm im Bereich des Möglichen.
Dazu bleibt der Wind bis einschließlich Dienstag noch lebhaft, sodass auch Schneeverwehungen in höheren Lagen auftreten können. Erst zum Mittwoch lässt der Wind dort deutlich nach.

Damit ist dann der Winter im dauerfrostigen Bergland angekommen. Für tiefe Lagen reicht das Temperaturniveau allerdings noch nicht. Ab Mitte der Woche werden aber auch dort Höchstwerte nur noch im einstelligen Bereich und Nachtfröste erwartet, sodass zumindest die Glätteproblematik in den Fokus rückt. Verantwortlich dafür ist, dass sich hoher Luftdruck über Skandinavien einstellt und dadurch mit östlichen Winden kontinentale Kaltluft angesaugt wird. Wie nachhaltig diese Ostwetterlage wird und ob neben kälteren
Temperaturen der Winter vom Bergland zum kommenden Wochenende auch ins Tiefland vordringt ist noch fraglich, denn es gibt noch größere Fragezeichen und Unterschiede in den Vorhersagemodellen. Zumindest einem Ausflug in den Berglandwinter steht aber natürlich nichts im Wege.

HINWEIS: An der Nordsee besteht die Möglichkeit einer Sturmflut. Mehr Details dazu auf der Seite des Bundesamtes für Seeschifffahrt und
Hydrographie (BSH): https://www.bsh.de/DE/DATEN/Wasserstand_Nordsee/wasserstand_nordsee_n ode.html

Das erklärt Dipl.-Met. Marcus Beyer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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SXEU31 DWAV SYNOPTISCHE UEBERSICHT KURZFRIST

SXEU31 DWAV 090800
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Sonntag, den 09.12.2018 um 08 UTC

GWL und markante Wettererscheinungen:
NW z
Heute abgesehen vom Norden und Nordosten sowie Teilen der Mitte stürmische Böen, in Verbindung mit kräftigeren Schauern oder kurzen Gewittern schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfeln Böen bis Orkanstärke. Im Tagesverlauf auch an der Nordsee auflebender Wind mit stürmischen Böen.
In der Nacht zum Montag von Westen her abflauender Wind, sonst bis weit in den Montag hinein in Höhenlagen weiterhin stürmische Böen. Im Norden und Nordosten auffrischender Wind mit einzelnen stürmischen Böen bis in tiefe Lagen, an der See Sturmböen, in den Gipfellagen der nördlichen und östlichen Mittelgebirge sowie auf Alpengipfeln schwere Sturmböen. Außerdem im Nordosten und Osten kurze Gewitter.
In der Nacht zum Dienstag auch im Nordosten und Osten abflauender Wind, Böen bis Sturmstärke aber noch an einigen Küstenabschnitten sowie auf höheren Berggipfeln der nördlichen und östlichen Mittelgebirge. Am Dienstag auch dort allmähliche Windabschwächung.

In den Südwest- und süddeutschen Mittelgebirgen sowie an den Alpen Dauerniederschlag, Schneefallgrenze zunächst bei etwa 1000 Metern. Oberhalb davon nur wenige Zentimeter Schnee. In der Nacht zum Montag absinkende Schneefallgrenze auf 400 bis 800 m, in den Mittelgebirgen am Montag um 10, am Alpenrand 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Dort wie auch in den östlichen Mittelgebirgen Schneefälle bis in den Mittwoch hinein andauernd und weitere 10 bis über 30 Zentimeter Neuschnee.

Synoptische Entwicklung bis Dienstag 24 UTC

FPUS54 KOHX FORECAST SUMNER – INCLUDING THE CITY OF GALLATIN

Expires:201812092230;;524098
FPUS54 KOHX 091008
ZFPOHX

Zone Forecast Product for Tennessee
National Weather Service Nashville TN
408 AM CST Sun Dec 9 2018

TNZ008-092230-
Sumner-
Including the cities of Hendersonville, Gallatin,
and Goodlettsville
408 AM CST Sun Dec 9 2018

..WINTER WEATHER ADVISORY IN EFFECT UNTIL NOON CST TODAY…

.TODAY…Rain possibly mixed with freezing rain and sleet in the morning, then rain likely early in the afternoon. Chance of rain late in the afternoon. Ice accumulation of up to two tenths of an inch. Highs in the upper 30s. North winds 10 to 15 mph. Chance of precipitation 90 percent.
.TONIGHT…Mostly cloudy. Chance of rain possibly mixed with freezing rain in the evening, then a slight chance of light snow possibly mixed with freezing rain after midnight. Lows in the upper 20s. North winds 5 to 10 mph. Chance of precipitation
30 percent.
.MONDAY…Partly cloudy. A 20 percent chance of light snow in the morning. Highs around 40. North winds 5 to 10 mph.
.MONDAY NIGHT…Mostly clear. Lows in the lower 20s. Northwest winds up to 5 mph.
.TUESDAY…Sunny. Highs in the mid 40s. Southwest winds up to 5 mph.
.TUESDAY NIGHT…Clear in the evening then becoming partly
cloudy. Lows in the upper 20s.
.WEDNESDAY…Cloudy. Highs in the upper 40s.
.WEDNESDAY NIGHT…Cloudy with a 30 percent chance of rain
showers. Lows in the upper 30s.
.THURSDAY…Cloudy with a 50 percent chance of rain showers. Highs in the lower 50s.
.THURSDAY NIGHT…Showers likely. Lows in the mid 40s. Chance of showers 70 percent.
.FRIDAY…Showers likely. Highs in the lower 50s. Chance of
showers 70 percent.
.FRIDAY NIGHT AND SATURDAY…Mostly cloudy with a 40 percent chance of rain showers. Lows in the upper 30s. Highs in the upper 40s.

$$