DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 141000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 14.02.2019, 11:30 Uhr

Heute viel Sonne, sehr mild. Nachts leichter bis mäßiger Frost.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag sowie am Nachmittag neben lockeren Wolkenfeldern viel Sonne. Höchstwerte 7 bis 12 Grad. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen.

In der Nacht zum Freitag klar. In Flussniederungen stellenweise geringes Risiko für örtliche Nebelbildung. Tiefstwerte bei +2 Grad im höheren Bergland, bis -6 Grad im Allgäu. Reifglätte nur bei Nebel.

Am Freitag sonnig, in Flussniederungen anfangs zum Teil auch neblig trüb. Erwärmung auf 7 bis 13 Grad. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen.

In der Nacht zum Samstag klar, allenfalls vereinzelt Bildung von Nebelfeldern, darin zum Teil Reifglätte. Frühwerte in den Hochlagen bei +2 Grad, sonst 0 bis -6.

Am Samstagmorgen allenfalls anfangs in Flussniederungen vereinzelt neblig. Sonnig, dabei Höchstwerte zwischen 7 und 14 Grad. Schwacher Wind aus südlicher Richtung.

In der Nacht zum Sonntag klar. In Flussniederungen örtlich
Nebelbildung und Reifglätte. Tiefstwerte +3 Grad im Bergland, in Tal- und Muldenlagen bis -5 Grad.

Am Sonntag nach Nebelauflösung sonnig. Temperaturanstieg auf 8 bis 15 Grad. Schwacher südöstlicher Wind.

In der Nacht zum Montag klar. Rückgang auf +3 Grad in Hochlagen, bis -5 Grad im Allgäu. Nur örtlich geringes Risiko für Nebel mit Reifglätte.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 14.02.2019, 11:30 Uhr –
„Die Vitamin-D-Produktion kommt in den nächsten Tagen bei Aufenthalt im Freien auf Hochtouren, strahlt die Sonne doch quasi überall stundenlang vom Himmel. Mancherorts liegt die vorhergesagte Sonnenscheindauer sogar bei 100%, was durchaus bemerkenswert ist.

Bleibt also nur noch was zu den Temperaturen zu sagen, bei denen dann spätestens Frühlingsgefühle aufkommen. Wer die dicke Winterjacke satt ist, wird sich also über die Vorhersage der kommenden Tage sicherlich freuen. Denn am Rande von Hoch DORIT fließt subtropische Warmluft nach Deutschland, die die Temperaturen in die Höhe schnellen lässt: Verbreitet werden zweistellige Höchstwerte erreicht (Ausnahme sind die Küsten und Tallagen Süddeutschlands), an den Nordrändern der Mittelgebirge kann im Westen Deutschlands sogar die 15-Grad-Marke geknackt werden. Zusammen mit viel Sonnenschein fühlt sich das dann schon richtig nach Frühling an: Die Kugel Eis wird an einem windstillen Ort von dem ein oder anderen sicherlich im T-Shirt geschleckt werden können.

Doch nach Sonnenuntergang geht es dann sicherlich sehr rasch wieder rein in die gute Stube, zumindest für diejenigen, die die Winterjacke tatsächlich in den Schrank verbannt haben. Denn nachdem die Sonne weg ist, wird es innerhalb kurzer Zeit spürbar kälter, die
Tiefsttemperaturen liegen in den Nächten meist im Frostbereich oder nur knapp über dem Gefrierpunkt. Auch wenn so mancher Tag in der hiesigen zweiten Februardekade mit milden Temperaturen vermuten lässt, dass bereits Frühling ist, ist diese starke nächtliche Abkühlung ein Indiz dafür, dass eben doch noch „Spätwinter“ ist.

Da empfiehlt sich das alt bewährte „Zwiebel-Prinzip“, bei dem man im Laufe des Tages mit zunehmender Temperatur nach und nach eine Kleidungsschicht ablegt, die zu späterer Stunde wieder übergezogen werden kann“

Das erklärt Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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